Akademie für den ländlichen Raum HESSEN

Nachlese: Informationsveranstaltung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Wer bei „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnimmt, gewinnt immer etwas.
Gut besuchte Informationsveranstaltung zum Wettbewerb in Niederwalgern.

Am 14.08.2019 lud die Akademie für den Ländlichen Raum zu einer Informationsveranstaltung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nach Weimar-Niederwalgern ein. Gut 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Landkreisen fanden sich im Bürgerhaus ein.

Vorstellung der Teilnahmebedingungen von Hiltrud Schwarze, Regierungspräsidium Kassel
Vorstellung der Teilnahmebedingungen von Hiltrud Schwarze, Regierungspräsidium Kassel
Mit einer Mischung aus Vorträgen, Praxisbeispielen und Exkursionen konnten sie sich über die Teilnahmebedingungen informieren und vor allem Erfahrungen von erfolgreichen Dörfern aus erster Hand erhalten. „Es braucht viele Menschen, Kreativität und Durchhaltevermögen, wenn man am Dorfwettbewerb teilnehmen möchte“, stellte der Bürgermeister von Weimar, Peter Eidam, in seiner Begrüßung fest. Diese Mischung mache den Ortsteil Niederwalgern, der bereits seit drei Jahrzehnten an dem Wettbewerb teilnimmt, so erfolgreich, schließlich gab es den 1. Preis beim hessischen Landesentscheid im vergangenen sowie in diesem Jahr die Silbermedaille im Bundesentscheid. Auch Frau Schwarze vom Regierungspräsidium Kassel machte deutlich, dass ein „Kraftzentrum engagierter Bürgerinnen und Bürger“ eine wichtige Zutat sei, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Sie stellte die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb vor. Er geht im nächsten Jahr bereits in die 37. Runde. Die offiziellen Unterlagen werden im September veröffentlicht werden.

 

 
 

Exkursion durch Niederwalgern
Exkursion durch Niederwalgern

Hans-Heinrich Heuser, Weimar-Niederwalgern, Jana Brittner, Schotten-Wingershausen, und Ulrich Schwarz aus Neuenstein-Raboldshausen gaben ihre Teilnahmeerfahrungen durch ihre Vorträge und im Rahmen eines anschließenden Podiumsgespräches weiter. Alle waren sich einig, wie wichtig es ist, als Ort authentisch zu bleiben. Der Dorfwettbewerb helfe, einen Blick für die Besonderheiten und Stärken des eigenen Ortes zu entwickeln und diese herauszustellen. „Die Vorbereitungszeit bis zur Begehung durch die Auswahlkommission ist kurz, da hilft es, sich bei Fragen direkt an den Landkreis und vielleicht auch mal an das Regierungspräsidium zu wenden“, so Ulrich Schwarz. Jana Brittner betonte, dass man sich nicht entmutigen lassen soll, wenn die Platzierung mal nicht so hoch sei. Hans-Heinrich Heuser ergänzte: „Es ist ein Engagement für den Menschen und das Dorf. Man gewinnt deshalb immer etwas, wenn man am Dorfwettbewerb teilnimmt“. Die Teilnahme am Dorfwettbewerb biete die Chance, einen gemeinsamen Entwicklungsprozess anzustoßen, als Dorf weiter zusammenzuwachsen und die Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen.
Das zeigten dann auch die beiden Exkursionen durch Niederwalgern. Den beeindruckten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden die vielen Projekte vorgestellt, die im Ort durch den Wettbewerb angestoßen wurden, wie zum Beispiel den multifunktionalen Funpark, den Erlebnis- und Naturpark, die Martinsweiher oder das Lern- und Experimentierfeld.

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen